{"id":11070,"date":"2018-06-23T18:44:17","date_gmt":"2018-06-23T16:44:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de?p=11070"},"modified":"2018-06-27T14:11:16","modified_gmt":"2018-06-27T12:11:16","slug":"frankreichaustausch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de\/?p=11070","title":{"rendered":"Frankreichaustausch 2018 \u2013 Ein Bericht"},"content":{"rendered":"<h1>Die Schule &#8211; Allgemeines und Unterschiede<\/h1>\n<h2>Franz\u00f6sische Schule:<\/h2>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Coll\u00e8ge Eva Thom\u00e9<br \/>\n9, rue Verlaine<br \/>\n08130 ATTIGNY<br \/>\n243 Sch\u00fcler<br \/>\n27 Lehrer<br \/>\n6. bis 9. Jahrgang im Coll\u00e8ge<br \/>\nSchulkomplex aus Coll\u00e8ge, Grundschule und Kindergarten<br \/>\nFremdsprachen: Deutsch und Englisch<\/p>\n<h2>Deutsche Schule:<\/h2>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Graf-Anton-G\u00fcnther Schule<br \/>\nSchleusenstr\u00dfe 4<br \/>\n26135<br \/>\n1300 Sch\u00fcler<br \/>\n120 Lehrer<br \/>\n5. bis 12.\/13. Jahrgang<br \/>\nreines Gymnasium<br \/>\nFremdsprachen: Englisch, Latein, Franz\u00f6sisch, Spanisch und Italienisch<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick wirkt die Schule in Frankreich moderner, aber auch strenger als unsere in Deutschland, da das gesamte Gel\u00e4nde umz\u00e4unt ist und das Tor nur morgens und abends ge\u00f6ffnet wird, wenn die Schule beginnt und aufh\u00f6rt, damit niemand rein oder raus kommen kann.<\/p>\n<p>Beim ersten Klingeln m\u00fcssen sich die Sch\u00fcler auf dem Schulhof aufstellen und der jeweilige Lehrer holt sie ab und geht mit ihnen in den Klassenraum. Nach Schulschluss stellen sich wieder alle Sch\u00fcler auf dem Pausenhof auf und werden von einem Betreuer aus der Schule gelassen, von wo aus sie zu den Schulbussen gehen, die auf dem Gel\u00e4nde warten. Der Schulleiter l\u00e4sst sich immer zu Schulbeginn und -ende und in den Pausen blicken und ist immer bei allen Schulveranstaltungen dabei.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zur deutschen Schule ist die franz\u00f6sische ziemlich organisiert und alle wissen, was sie machen m\u00fcssen, weil alles jeden Tag gleich abl\u00e4uft.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man sich bei uns w\u00e4hrend der Pausen fast \u00fcberall aufhalten darf, muss sich in Frankreich jeder auf dem Schulhof aufhalten, welcher durch einen Zaun geteilt ist, da in dieser Schule Grund- und weiterf\u00fchrende Schule zwar zusammen in einem Geb\u00e4ude sind, diese aber getrennt.<\/p>\n<p>In Frankreich geht die Schule jeden Tag und f\u00fcr jeden Sch\u00fcler von 9:00 bis 17:00 Uhr.<\/p>\n<h3>Das Essen<\/h3>\n<p>Baguette, Croissant, K\u00e4se, Cr\u00eapes, Moules Frites, Croque Monsieur und viele leckere Desserts &#8230; &#8211; daran haben wir gedacht, als wir uns auf den Weg gemacht haben.<\/p>\n<p>Stattdessen wurde in unseren Gastfamilien als Willkommen etwas typisch Deutsches zubereitet \u2013 WEI\u00dfWURST!<\/p>\n<p>Uns hat es vor allem gewundert, dass die Franzosen die Kartoffelchips, welche wir normalerweise als Snack essen, zum Abendbrot als Vorspeise oder auch als Beilage zum Hauptgang gegessen haben.<\/p>\n<p>Ebenfalls ungewohnt war f\u00fcr uns das Fr\u00fchst\u00fcck am n\u00e4chsten Morgen: In Frankreich essen viele Leute ihr M\u00fcsli einfach trocken ohne Milch. Deshalb haben Marie alle am Tisch ein wenig verwundert angeschaut, als sie sich Milch in eine M\u00fcslisch\u00fcssel getan hat.<\/p>\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fccken in der Schule haben wir meist nur S\u00fc\u00dfigkeiten angeboten bekommen, beispielsweise kleine franz\u00f6sische K\u00fcchlein, Kekse, Schokolade und eine Art \u201eKaubonbon\u201c.<\/p>\n<p>Besonders werden wir die franz\u00f6sischen Baguettes vermissen, denn es ist doch ein sehr gro\u00dfer Unterschied zu dem Baguette in Deutschland. \ud83d\ude42<\/p>\n<h3>Der Donnerstag<\/h3>\n<p>Unser Tag begann um 6:45 Uhr. Zuerst sind wir Z\u00e4hne putzen gegangen und haben uns fertig gemacht f\u00fcr die Schule. Danach haben wir gefr\u00fchst\u00fcckt. Anders als bei uns konnte man Kekse und Baguette essen. Wir haben uns f\u00fcr warme Milch mit M\u00fcsli entschieden. Um 7:50 Uhr holte uns der Bus, mit dem wir zur Schule gefahren sind direkt vor der Haust\u00fcr ab.<\/p>\n<p>Als es zum Stundenanfang geklingelt hat, haben wir uns in die jeweiligen aufgemalten Klassenk\u00e4stchen auf dem Schulhof aufgestellt und sind &#8211; hinter dem Lehrerzimmer &#8211; in Zweierreihen in den Unterricht gegangen. Festgestellt haben wir, dass jeder Unterricht (selbst die Fremdsprachen) auf Franz\u00f6sisch gestaltet wird. Und: Die franz\u00f6sischen Sch\u00fcler folgen dem Lehrer sofort, wenn es darum geht, in die Klasse zu laufen und die B\u00fccher aufzuschlagen.<\/p>\n<p>In einer Freistunde haben wir dann die Schule erkundet und eine Liebesgeschichte \u00fcber einen Anspitzer und ein B\u00fcgeleisen geschrieben.<\/p>\n<p>In der Mittagspause wurde in der Kantine gegessen. Immer wenn ein Tablett runtergefallen ist, haben alle gejubelt und geklatscht.<\/p>\n<p>Nachdem wir fertig mir dem Essen waren und die Tabletts weggestellt haben, haben wir &#8211; Franzosen und Deutsche zusammen &#8211; einen Versuch mit M&amp;M&#8217;s gemacht. Festgestellt haben wir, dass die Farben\/ Farbstoffe aus mehreren einzelnen Farben bestehen und sich z.B. in Rot, Gr\u00fcn und Blau aufspalten. Bevor wir dann nach Hause gefahren sind, hatten wir ein Badmintonturnier und haben V\u00f6lkerball gespielt. Um 17 Uhr ging es dann f\u00fcr uns nach Hause in die Gastfamilien. Dort haben wir dann gegessen und ein Lied f\u00fcr den Bus am n\u00e4chsten Tag einstudiert. Die Zeit ging rasend schnell um und wir hatten viel Spa\u00df. Wir k\u00f6nnen die Fahrt nur weiterempfehlen!<\/p>\n<h3>Der Freitag<\/h3>\n<p>Am Freitag haben wir die Stadt Reims mit dem Bus besucht. Zuerst haben wir eine sehr bekannte Kathedrale besichtigt, in der schon 25 K\u00f6nige von Frankreich gekr\u00f6nt wurden. In der Kathedrale konnte man Kerzen anz\u00fcnden und Souvenirs kaufen. Anschlie\u00dfen haben wir gepicknickt und in einem sch\u00f6nen Park eine Pause gemacht. Dort gab es einen gro\u00dfen Teich mit vielen Enten und mehrere Spielpl\u00e4tze. Danach haben wir ein Planetarium besucht, Dort haben wir den\u00a0 Sternenhimmel erkl\u00e4rt bekommen, jedoch sind einige w\u00e4hrend der Vorstellung eingeschlafen. Nachdem wir in eine Markthalle waren, hatten wir endlich noch etwas Zeit, um in der Stadt shoppen zu gehen und eine kleine Stadtrally zu machen. Am sp\u00e4ten Nachmittag mussten wir leider wieder zur\u00fcckfahren und haben den Abend in der Gastfamilien verbracht.<\/p>\n<h3>Das Wochenende<\/h3>\n<p>Am Wochenende waren alle bei ihren Gastfamilien und konnten individuell und unabh\u00e4ngig von den Lehrern und den anderen Teilnehmern etwas unternehmen.<\/p>\n<p>Am Freitagabend trafen sich alle bei einer Franz\u00f6sin und wir feierten eine Party, welche eine lustige Wende nahm, als die Deutschen ein franz\u00f6sisches Lied und kurz danach die Franzosen das Fliegerlied singen mussten. Die Party hat allen viel Spa\u00df gemacht und es wurde getanzt und viel gelacht.<\/p>\n<p>Am Samstag zeigte sich jedoch, dass nicht alle etwas Unterschiedliches unternahmen, sondern dass einige Sch\u00fcler auf demselben Schulfest im Coll\u00e8ge in Attigny waren und dort ihren Tag verbrachten. Es wurdeein Zirkusst\u00fcck vorgef\u00fchrt und es gab Musik und Essen. Andere wiederum waren Bowlen mit ihrer Gastfamilie, was langweilig scheint, aber sehr lustig werden kann, wenn man ein wenig Probleme mit der Kommunikation hat. Zwei Andere verbrachten den Tag zuhause und machten sich dort eine sch\u00f6ne Zeit im Whirlpool. Abends trafen sich fast alle an einem nah gelegenen See und waren dort schwimmen, haben gegessen und tauschten sich \u00fcber den sich dem Ende neigenden Tag aus. Danach fuhren alle wieder zur\u00fcck und gingen Schlafen, um am Sonntag gut ausgeschlafen zu sein.<\/p>\n<h3>Der Montag<\/h3>\n<p>Am Montagmorgen sind wir um 8:30 Uhr los gefahren und ca. eine Stunde mit dem Bus zum Schloss in Sedan gefahren. Als wir vor Ort waren, haben wir Audioguides bekommen, die uns dann durch das Schloss gef\u00fchrt haben, jedoch war das Schloss relativ langweilig, da viele Bereiche abgesperrt oder modernisiert wurden. Die F\u00fchrung dauerte ungef\u00e4hr anderthalb bis zwei Stunden. Danach haben wir einen Film angeschaut, der die wichtigsten Informationen zusammen fast, dieser war allerdings auf Franz\u00f6sisch und nicht wirklich spannend gestaltet. Um 12 Uhr haben wir eine Pause gemacht, um etwas zu essen. Danach sind wir mit dem Bus weiter zum Marionetteninstitut nach \u201eCharleville-M\u00e9zi\u00e8res\u201c gefahren. Dort haben wir uns in zwei Gruppen eingeteilt. Die einen haben eine F\u00fchrung durch das Institut gemacht und die anderen haben selbst Marionetten gebastelt. Das Basteln der Marionetten hat sehr viel Spa\u00df gemacht, weil man sie selbst gestalten konnte. Sp\u00e4ter haben wir gewechselt. Danach sind wir zur\u00fcck nach Attigny gefahren und manche sind dann von der Schule aus nach Hause gefahren. In der Zwischenzeit haben die anderen auf dem Schulgel\u00e4nde Tische und St\u00fchle aufgestellt und sp\u00e4ter kamen die Eltern, mit denen die nach Hause gefahren sind und haben das Essen mitgebracht. Wir haben alle zusammen gegessen und danach gab es Preise f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Genie, f\u00fcr den besten Chemiker und so weiter, dabei wurde viel gelacht, da es viele lustige und \u00fcberraschende Preise gab. Am Ende sind alle nach Hause gefahren und haben ihre Koffer gepackt. Es war ein sch\u00f6ner Tag mit H\u00f6hen und Tiefen, aber im Gro\u00dfen und Ganzen war es eine tolle Erfahrung!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>-Texte in obiger Reihenfolge von\u00a0Johanne und Svea, Marie und Felix, Julia und Emely, Felicia und Sophie, Jonas und Cheyenne, Chantal und Ren\u00e9e, Foto: R\u00fcdiger P\u00f6tzsch<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schule &#8211; Allgemeines und Unterschiede Franz\u00f6sische Schule: Coll\u00e8ge Eva Thom\u00e9 9, rue Verlaine 08130 ATTIGNY 243 Sch\u00fcler 27 Lehrer 6. bis 9. 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