{"id":1934,"date":"2015-02-19T16:25:55","date_gmt":"2015-02-19T15:25:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-gag.deGAG_2015\/?p=1934"},"modified":"2015-04-20T12:40:15","modified_gmt":"2015-04-20T11:40:15","slug":"gag-erhaelt-jugend-forscht-schulpreis-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de\/?p=1934","title":{"rendered":"GAG erh\u00e4lt \u201eJugend forscht\u201c \u2013 Schulpreis 2015 \u2013 Mehrj\u00e4hrige Breiten- und Spitzenf\u00f6rderung im MINT-Bereich ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p>Wie gelingt die individuelle F\u00f6rderung unterschiedlich begabter Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler eines Gymnasiums? Die Oldenburger Graf-Anton-G\u00fcnther-Schule (GAG) hat offenbar den Bogen heraus, zumindest f\u00fcr den Bereich der MINT-F\u00e4cher Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Schulpreis und Sieg im Fachbereich Biologie sowie einen zweiten und zwei dritte Pl\u00e4tze gingen beim Jugend forscht \u2013 Regionalwettbewerb (12.-13.2.2015 in Emden) an Oldenburgs Landkreisschule.<\/p>\n<p>Als international aufgestellte Europaschule und als im 50km-Umkreis einziges Mitglied des bundesweit nur etwa 10% der Gymnasien offen stehenden nationalen Exzellenz-Netzwerks MINT-EC unterliegt die schulische Arbeit der hier alle drei Jahre extern begutachteten Landkreisschule besonders hohen Anforderungen. Breite und G\u00fcte des MINT-Angebots der GAG w\u00fcrdigte nun wenige Wochen nach der schulintern durchgef\u00fchrten Science Fair (vgl. NWZ vom ) erstmals auch eine Jury des seit 50 Jahren von der Bundesregierung gef\u00f6rderten Nachwuchswettbewerbs \u201eJugend forscht\u201c: W\u00e4hrend eine GAG-Sch\u00fclerin, begleitet von Frau Hincke, angehende Lehrkraft f\u00fcr Biologie und Chemie, an der zweit\u00e4gigen MINT400 in Berlin teilnehmen durfte (s.u.), beeindruckten in Emden nach den erfolgreichen Auftritten der letzten Jahre dieses Mal 20 GAG-Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus Klasse 5-11 mit ihren insgesamt neun unterschiedlichen Forschungsarbeiten nicht nur die interessierte \u00d6ffentlichkeit, sondern auch die Fachjuroren \u2013 zur Freude der sie begleitenden Lehrkr\u00e4fte Dr. Nina Holstermann (Deutsch, Erdkunde, Biologie) und Robert Schulz (Mathematik, Physik).<\/p>\n<p>So gingen der 1. Platz im Fachbereich Biologie und die Weiterleitung an den Landeswettbewerb an Amanda Dabrock (Jg. 11) mit ihren zukunftsweisenden Untersuchungen zum Einfluss von Mykorrhizapilzen auf das Pflanzenwachstum von Mais unter Salzstress. Zum Thema \u201eSchwarmverhalten von Menschen\u201c und damit ebenfalls im Fachbereich Biologie gingen zwei dritte Preise gingen an die Sch\u00fcler Alexander Gloy und Jakob Plath (Jahrgang 11) \u2013 genauso wie in der Sparte \u201eSch\u00fcler experimentieren Technik\u201c zum Thema Solarkraft an die Zwillinge Ben und Carlo Dier\u00dfen (Klasse 7c). Gleich zwei Preise erhielten die drei Urgesteine der von Robert Schulz geleiteten Jugend-forscht-AG der GAG, Nils Lehmann, Jannis Oltmann und Lasse Urban: den zweiten Preis im Fachbereich Arbeitswelt und den Sonderpreis der Zukunft Emden GmbH f\u00fcr ihre Arbeit zur elektromagnetischen Unterst\u00fctzung von Flugzeugstarts. Die Jury erkannte hiermit die erneut akribische und engagierte Arbeit der Elftkl\u00e4ssler an einem aktuellen Thema an. Die drei Jungforscher \u00fcberlegten sich einen Aufbau, der es Flugzeugen erm\u00f6glicht, einerseits deutlich treibstoff\u00e4rmer zu starten und den Kerosinverbrauch somit zu minimieren sowie andererseits auf k\u00fcrzeren Landebahnen zu starten und zu landen. Das ben\u00f6tigte Material, wie z.B. 25 Spulen mit 1200 Windungen f\u00fcr das ca. 2m lange Modell und die sehr aufw\u00e4ndige Elektronik haben die Sch\u00fcler dabei jeweils selbst geplant und angefertigt. Dieses Projekt wird jetzt weiter ausgebaut und zusammen mit neun weiteren Sch\u00fclern auf der IdeenExpo vom 4.-12.7.2015 in Hannover ausgestellt, zu der die GAG als einzige Oldenburger Schule als Aussteller eingeladen wurde. Zuvor aber f\u00e4hrt Schulleiter Schoedel im Mai zum Wissenschaftszentrum nach Bonn und \u00fcber das Wochenende vom 13.-14. Juni 2015 nach Jena, um dort einen der mit 1000 Euro dotierten Jugend-forscht-Schulpreise entgegenzunehmen, vor allem aber, um sich dort Anst\u00f6\u00dfe f\u00fcr eine m\u00f6gliche Weiterentwicklung des schulischen F\u00f6rderangebots zu holen. \u201eWas sich davon dann umsetzen l\u00e4sst,\u201c so MINT-Koordinator Jens Henning Kreker, \u201emuss anschlie\u00dfend erst einmal schulintern diskutiert werden.\u201c Und Schulleiter Schoedel erg\u00e4nzt: \u201eObwohl wir als gro\u00dfes Gymnasium mit gut 1.300 Sch\u00fclerinnen und entsprechend vielen kompetenten Lehrkr\u00e4ften nicht nur im MINT-Bereich, sondern \u00fcberhaupt sehr gut vernetzt sind und daher auch unseren Sch\u00fclern \u00fcberdurchschnittlich viele Angebote machen k\u00f6nnen, brauchen auch wir zur Umsetzung guter Ideen Ressourcen, vor allem Zeit. Nat\u00fcrlich bin ich auf unsere Sch\u00fcler und unsere Lehrkr\u00e4fte stolz, aber es ist eben keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dass unsere GAG-Lehrkr\u00e4fte wie jetzt beispielsweise Frau Dr. Holstermann und Herr Schulz nicht nur das individuelle Potenzial ihrer Sch\u00fcler sehen, sondern auch bereit sind, sie \u00fcber den reinen Pflichtunterricht hinaus zu f\u00f6rdern, und zwar sowohl in der Breite als auch in der Leistungsspitze.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie gelingt die individuelle F\u00f6rderung unterschiedlich begabter Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler eines Gymnasiums? Die Oldenburger Graf-Anton-G\u00fcnther-Schule (GAG) hat offenbar den Bogen heraus, zumindest f\u00fcr den Bereich der MINT-F\u00e4cher Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. 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