{"id":22546,"date":"2023-06-25T12:15:31","date_gmt":"2023-06-25T10:15:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de?p=22546"},"modified":"2023-07-02T18:41:35","modified_gmt":"2023-07-02T16:41:35","slug":"roboterkaempfe-teamarbeit-und-tier-freundschaften-intech-cup-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de\/?p=22546","title":{"rendered":"Roboterk\u00e4mpfe, Teamarbeit, (Tier-)Freundschaften und krasse Akkus \u2013 InTech-Cup 2023"},"content":{"rendered":"<h1>Schraube locker, Drei Uwe, die Vanilla Sticks, AmongSus, Robot187GAG und MegaJFPM starteten beim InTech-Cup 2023<\/h1>\n<p>Mit \u00a0gleich sechs Teams von je vier engagierten Roboteringenieurinnen und -ingenieuren unserer Schule ist das ein neuer GAG-Rekord. Alle sind zum allerersten Mal dabei und haben erst vor kurzem angefangen zu programmieren.<\/p>\n<p>Schon bei der Ankunft am diesj\u00e4hrigen Austragungsort, dem Gymnasium Eversten Oldenburg (&#8222;GEO&#8220;), wurde die erste Freundschaft mit Hubert geschlossen, einem Cham\u00e4leon, das im Terrarium des GEO zuhause ist. Sp\u00e4ter wurden auch die Leistungen der Mitglieder anderer Teams respektvoll beklatscht und sogar zwischen konkurrierenden Teams Tipps und kreative L\u00f6sungsideen ausgetauscht. Und selbst die sich sonst hart bek\u00e4mpfenden Roboter schienen in den Wettkampfpausen durchaus sportlich-fair miteinander auszukommen. Doch sp\u00fcrten alle die Anspannung. Es war schw\u00fcl-hei\u00df und die Nerven waren gefordert.<\/p>\n<p>Auf diesen Tag hatten alle hingearbeitet, zuletzt fieberhaft: Ihre Robotersch\u00fctzlinge gebaut, programmiert, an eigenen \u00dcbungsbahnen getestet, wieder verbessert, weiter trainiert und wieder und wieder nachgetunt. Zuhause im Prototypen-Labor an der GAG hatte schon so manches funktioniert. Ob das aber auch auf den noch unbekannten Turnierbahnen gelingen w\u00fcrde?<\/p>\n<p>Fr\u00fch morgens waren die GAG-Teams die ersten am Wettkampfstandort und so auch die ersten, die den lang ersehnten Blick auf die nun nicht mehr geheimen offiziellen Hindernispfade werfen durften. Was f\u00fcr eine \u00dcberraschung! Diese waren gerade so gebaut, dass sie den St\u00e4rken fast aller GAGoBots entgegenkamen. Und wo viele GAGoBots noch Schw\u00e4chen hatten, waren sie gl\u00fccklicherweise so gebaut, dass man es durchaus schaffen konnte.<\/p>\n<p>Wenn man Zeit h\u00e4tte. Diese war am Turniertag aber ein knappes Gut. Nun galt es f\u00fcr jedes Team, innerhalb k\u00fcrzester Zeit den eigenen Roboter auf die tats\u00e4chlichen Turnierherausforderungen anzupassen: Sensoren mussten nachgeeicht und Programmierungen verbessert werden. Neben kleineren Optimierungen vor dem Turnier mussten auch die erlaubten kleineren Umbauten zwischen den Einzeldisziplinen trainiert werden, damit sie pr\u00e4zise und innerhalb k\u00fcrzester Zeit durchgef\u00fchrt werden konnten. Jeder Handgriff musste hier sitzen \u2013 ein Formel 1-Reifenwechsel kann dagegen gem\u00fctlich wirken.<\/p>\n<p>Die Aufgaben fordernd, die Anspannung gro\u00df. In guter Zusammenarbeit im Team und auch sportlich \u00fcber die Teamgrenzen hinaus einander helfend konnte so manche Herausforderung bew\u00e4ltigt werden. Nun war es so weit, die Wettkampfl\u00e4ufe begannen. Gleich bei der ersten Disziplin &#8222;Crosslauf&#8220; startete ein GAG-Team und meisterte tats\u00e4chlich den ganzen Parcours bis zum Ziel. Dabei blieb es spannend bis zum letzten Moment: Direkt vor dem Wechsel der Zeitanzeige von 1&#8217;59&#8220; auf die maximal erlaubte Dauer von 2&#8217;00&#8220; ber\u00fchrte der Roboter die Zielmarkierung. Was f\u00fcr ein Auftakt!<\/p>\n<p>Jetzt erstmal eine Pause? Nicht f\u00fcr uns! Direkt nach den Wettkampfl\u00e4ufen wurde meist hochkonzentriert weitergearbeitet, wurden neue Ideen ausprobiert und Parameter optimiert, um beim n\u00e4chsten Lauf zu bestehen.<\/p>\n<p>So manches Mal ging es aber auch schief. Oft bis zum letzten Moment wurden Bugs in der Programmierung gesucht. In wenigen Minuten musste der Roboter wie alle, gegen die er jetzt antreten w\u00fcrde, im &#8222;parc ferm\u00e9&#8220; stehen und nichts d\u00fcrfte mehr an ihm ver\u00e4ndert werden, bis alle den anstehenden Wettkampflauf vollzogen haben w\u00fcrden. Eben schien noch alles in Ordnung. Jetzt aber blieb der Roboter nach ein paar Zentimetern Fahrt stehen und Schluss. Was war los? War auch ihm zu hei\u00df? Fieberhaft wurde der Programmiercode wieder und wieder durchgegangen. Da! Gefunden! Eine Bedingung war verkehrt herum formuliert. Schnell korrigieren und das reparierte Programm auf den Roboter laden. Nein! Nun st\u00fcrzte er auch noch genau jetzt ab. Was tun? Schnell neustarten! \u2026 Es dauerte. \u2026 Und dauerte. \u2026 Die Uhr zeigte noch eine einzige Minute, bis alle M\u00fche vergebens w\u00e4re. Jede Sekunde z\u00e4hlte jetzt. Alle Herzen schlugen schnell und stark, nur noch wenig Blut verd\u00fcnnte das Adrenalin in den Adern. Geht eigentlich nicht: Alles f\u00fchlte sich an wie in Zeitlupe und gleichzeitig schien der Sekundenzeiger zu rennen. Man konnte nichts tun au\u00dfer gereizt abwarten und die Anspannung aushalten. GAGoBot zurufen, sich zu beeilen. Und\u2026 \u2013 da erschallte endlich das ersehnte Startger\u00e4usch. Er hatte fertig gebootet. Jetzt schnell das neue Programm heraufladen\u2026 Check! LOS! Rennen! Einen Schritt vor den anderen und den n\u00e4chsten noch weiter nach vorne werfen. Atmen nicht vergessen. Das auch. Aber vor allem RENNEN!!1!11!!!!! Slalom durch die Menge; links vorbei, rechts, rechts, links. RENNEN. Da war der Schiedsrichter in Sichtweite, gerade im Begriff, sich wegzudrehen und anzuk\u00fcndigen, dass der parc ferm\u00e9 nun geschlossen werde. Der Minutenzeiger sprang um, die Zeit war abgelaufen. Umsonst gerannt. Nein. Da sah er uns. Gl\u00fcck gehabt! Der Roboter durfte gerade so noch starten, war sogar gleich als erster dran. Doch was machte er? Nichts! Auch das eilig geflickte Programm hatte nicht geholfen. Was f\u00fcr eine Anstrengung. Und dann das!<\/p>\n<p>Erfahrene Ingenieurinnen wissen: Gute Roboter werden nicht aus Entt\u00e4uschung gebaut, sondern aus Erfahrung. Und die gewinnt man sogar \u00f6fter aus Misserfolgen als aus Erfolgen. So bauten GAG-Teams weiter an ihren Robotern, selbst wenn diese bei der jeweiligen Disziplin bereits ausgeschieden waren. Auch ohne Turnierpunkte daf\u00fcr erhoffen zu k\u00f6nnen, verbesserten sie deren F\u00e4higkeiten, der Herausforderung des Parcours besser begegnen zu k\u00f6nnen. Einfach aus sportlichem Ingenieursehrgeiz und Spa\u00df am Konstruieren und Programmieren. So manche Ingenieurin und mancher Ingenieur stellten sich schon die Frage, wie es denn w\u00e4re, mit diesen Erfahrungen im n\u00e4chsten Jahr in der Roboter-AG weiterzuarbeiten. Was man nicht alles verbessern k\u00f6nnte\u2026! Ob dann vielleicht sogar einer der Siegerpl\u00e4tze in Sichtweite geraten k\u00f6nnte? Das ist uns gar nicht mal so wichtig. M\u00f6glich w\u00e4re es aber\u2026<\/p>\n<p>Herzlich gedankt sei den ehrenamtlichen Helfern der GAG, die wie z.B. Frau Schweder unser Team begleitet haben, und denen, die das Turnier durch ihre Mitarbeit \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht haben, wie z.B. Phi Phong Ly aus Jahrgang 12 als Schiedsrichter der Disziplin \u201eHandball\u201c. Ebenso danken wir dem Hauptorganisator Stefan Moll und dem gesamten InTech-Cup-Organisationsteam. Danke Ihnen und Euch allen!<\/p>\n<p>Nach so einem Tag, warm und voller Eindr\u00fccke, konnte man stolz sein auf die Leistungen des teameigenen Roboters und auf gute Zusammenarbeit und fairen Umgang miteinander \u2013 auch und gerade dort, wo es im Team auch mal hitzig herging. Auf jeden Fall konnte man ersch\u00f6pft sein, sich auf k\u00fchle Getr\u00e4nke und einen ruhigen Abend freuen. Selbst alle GAGoBots brauchten nach so einem Tag erst einmal eine Verschnaufpause. Zur\u00fcck in der GAG begannen sie energiedurstig, ihren Akku wieder vollzusaugen. Nicht so hingegen unsere GAG-Ingenieurinnen und -Ingenieure: Nicht wenige machten sich auf den Weg zur n\u00e4chsten Party oder \u00e4hnlichem. Was f\u00fcr einen krassen Akku haben die denn bitte?<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>-Text: M. Knak | Bilder: Sch\u00fcler der Roboter-AG (Fritz, Jannik und weitere)<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schraube locker, Drei Uwe, die Vanilla Sticks, AmongSus, Robot187GAG und MegaJFPM starteten beim InTech-Cup 2023 Mit \u00a0gleich sechs Teams von je vier engagierten Roboteringenieurinnen und -ingenieuren unserer Schule ist das ein neuer GAG-Rekord. Alle sind zum allerersten Mal dabei und haben erst vor kurzem angefangen zu programmieren. 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