{"id":5061,"date":"2015-11-18T20:32:47","date_gmt":"2015-11-18T19:32:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de?p=5061"},"modified":"2015-11-17T13:49:02","modified_gmt":"2015-11-17T12:49:02","slug":"meerestechnik-und-schiffbau-einblicke-mit-mint-ec","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de\/?p=5061","title":{"rendered":"Meerestechnik und Schiffbau \u2013 Einblicke mit MINT-EC"},"content":{"rendered":"<h1>Ein Sch\u00fclerbericht von\u00a0Janina Frieling \u00fcber das\u00a0MINT-EC-Camp Meerestechnik &amp; Schiffbau in Hamburg<\/h1>\n<p>Vom 16. &#8211; 18. September 2015 hatte ich die Chance, mit 19 Oberstufensch\u00fclerinnen aus ganz Deutschland die faszinierende Welt der Schiffe kennenzulernen. Das Friedrich-Ebert-Gymnasium Hamburg initiierte und organisierte f\u00fcr die Mitgliedsschulen das Mint-Camp speziell f\u00fcr M\u00e4dchen in Kooperation mit der Vereinsleitung des Mint-EC, der Hamburger Schiffbau Versuchsanstalt (HSVA), der Technischen Universit\u00e4t Hamburg Harburg (TUHH), dem DLR School-Lab \u201eSchifffahrt\u201c, der Hamburger Werft Blohm &amp; Voss, dem Germanischen Lloyd, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), sowie der Beh\u00f6rde f\u00fcr Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI). Durch theoretische und praktische Einblicke hatten wir eine gute M\u00f6glichkeit, das Thema Meerestechnik n\u00e4her kennenzulernen.<\/p>\n<p>Angefangen hatte das Camp mit dem School-Lab der TUHH, wo uns der ehemalige Professor Mackens auf seine ganz eigene Weise einen Vortrag \u00fcber die verschiedenen Studieng\u00e4nge der TUHH erkl\u00e4rt hat, wobei er immer wieder auf seinen Lieblingsstudiengang eingegangen ist, der angewandten Mathematik. Danach erkl\u00e4rte uns eine Studentin der TUHH wie ein Studium der Sparte Schiffs- und Meerestechnik abl\u00e4uft. Da sie schon ein l\u00e4nger dabei ist, konnte sie auch alle unsere Fragen erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen war der theoretische Part auch schon abgeschlossen und wir wurden in Gruppen eingeteilt. Dort lernte ich die anderen M\u00e4dchen n\u00e4her kennen, da wir an den einzelnen Stationen als Gruppe zusammenarbeiten mussten. Wir f\u00fchrten Experimente durch zum Thema Auftrieb, Druck und Schwingungen durch und konnten selber an einem Schiffssimulator ein Schiff steuern. Um 17:00 war unser Tag zu Ende und wir sind zu unserem Hotel gefahren. Dort wurden die Zimmer eingeteilt und es gab ein gemeinsames Treffen im Gruppenraum.<\/p>\n<h2>Hier werden die dicken P\u00f6tte gebaut<\/h2>\n<p>Donnerstag morgen ging es p\u00fcnktlich los. Mit der U-Bahn sind wir zum Pr\u00fcflabor des Germanischen Lloyds gefahren. Herr Wilke erkl\u00e4rte uns erst allgemein, was der germanische Lloyd f\u00fcr eine Aufgabe hat: die Reparatur von Schiffen. Danach konnten wir mit ihm den Betrieb besichtigen und haben unter anderem auch eine mikroskopische Aufnahme von Fliegen machen k\u00f6nnen. Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Werft Blohm &amp; Voss in Hamburg. Darauf war ich sehr gespannt, denn jeder der schon einmal in Hamburg war, hat die Werft von der anderen Seite der Elbe bestaunen k\u00f6nnen. Jetzt die Werft besichtigen zu k\u00f6nnen, war schon aufregend. Nach einem kurzen Vortrag zweier Studentinnen des dualen Studiums Schiffbau ging es los mit der Besichtigung. Wir mussten uns in komplette Sicherheitsausr\u00fcstung begeben, da sonst Gefahr bestehen k\u00f6nnte, verletzt zu werden. Das Fernsehteam, was uns bis dahin begleitet hatte, musste sich jetzt verabschieden, da Kameras auf dem Gel\u00e4nde streng verboten waren.<\/p>\n<p>Das Gel\u00e4nde der Werft ist sehr gro\u00df. Wir konnten zwei neue Kriegsschiffe bestaunen, die im n\u00e4chsten Monat ausgeliefert wurden, eine Yacht, die mit \u00fcber 35 Millionen Euro noch zu den kleinen Yachten geh\u00f6rte und ein Schiff, welches gerade ausdockte.<\/p>\n<p>Bei der Hafenrundfahrt, die danach geplant war, lichtete sich auch der Himmel und die Werft erstrahlte in ihrem vollen Glanz. Nach dem gemeinsamen Plenum im Hotel lie\u00dfen wir den Abend in der Stadt ausklingen.<\/p>\n<h2>K\u00fcnstliche Wellen und Eisdecken im Labor<\/h2>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag stand noch die Besichtigung der Hamburger Schiffbau Versuchsanstalt an. Wir besuchten die Modellvorbereitungswerkstatt, in der die Modelle von den Firmen der ganzen Welt gefertigt werden, den 300 Meter langem Schlepptank, in dem Wellen aus jeder Richtung erzeugt werden k\u00f6nnen, den Eistank, der bei Lufttemperaturen bis -25\u00b0C eine geschlossene Eisdecke bis zu Dicken von 8 m erzeugen kann und zum Schluss den Hydrodynamik- und Kavitationstunnel (HYKAT), der mit Wassergeschwindigkeiten bis zu 45 km\/h gut Hinterschiffsumstr\u00f6mung und Kavitationsvorg\u00e4nge am Modellpropeller deutlich macht.<\/p>\n<p>Das waren erlebnisreiche Tage, spannende Gespr\u00e4che und interessante Einblicke!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Sch\u00fclerbericht von\u00a0Janina Frieling \u00fcber das\u00a0MINT-EC-Camp Meerestechnik &amp; Schiffbau in Hamburg Vom 16. &#8211; 18. September 2015 hatte ich die Chance, mit 19 Oberstufensch\u00fclerinnen aus ganz Deutschland die faszinierende Welt der Schiffe kennenzulernen. 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