{"id":5554,"date":"2016-03-13T20:04:15","date_gmt":"2016-03-13T19:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de?p=5554"},"modified":"2016-03-13T20:04:15","modified_gmt":"2016-03-13T19:04:15","slug":"%c2%84vom-silber-zum-silizium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de\/?p=5554","title":{"rendered":"\u0084Vom Silber zum Silizium"},"content":{"rendered":"<p>\u2013\u0093 das ist der Leitspruch der Stadt Freiberg. Er macht den Wandel der Stadt vom Bergbau hin zum Hightech-Standort deutlich. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, darunter von der GAG Jonathan Ponfick aus Jahrgang 11, kamen f\u00fcr vier Tage in die Universit\u00e4tsstadt im Erzgebirge, um die Welt der Werkstoffe zu erkunden.<\/p>\n<p>Das MINT-EC-Camp, dessen Schwerpunkte auf der Herstellung, Verarbeitung und Analyse von Eigenschaften unterschiedlichster Werkstoffe liegt, findet in Kooperation mit der Technischen Universit\u00e4t (TU) Bergakademie Freiberg statt. Mit ihrer Gr\u00fcndung vor 250 Jahren ist die TU Bergakademie Freiberg die \u00e4lteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt.<\/p>\n<p>\u0084Wir freuen uns \u00fcber das gro\u00dfe Interesse am Fachgebiet der Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie sowie des Fahrzeugbaus und hoffen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr diese attraktiven Studieng\u00e4nge begeistern zu k\u00f6nnen\u0093, erkl\u00e4rt Dr.-Ing. Christian Schmidt, stellvertr. Leiter Institut f\u00fcr Metallformung, TU Bergakademie Freiberg.<\/p>\n<p>Einen Eindruck von der Geschichte der Stadt und der Universit\u00e4t bekamen die Jugendlichen in der \u0084Reichen Zeche\u0093, einer Grube des Lehr- und Forschungsbergwerks der TU Freiberg. Ein weiteres einmaliges Erlebnis erwartete die Campteilnehmenden im Schloss Freudenstein. Dort befindet sich die \u0084terra mineralia\u0093, die mit \u00fcber 3.500 Mineralen, Edelsteinen und Meteoriten eine der weltweit gr\u00f6\u00dften Mineralienausstellungen ist. Die Ausstellung zeigt, wie Minerale Alltag, Technik und Kultur formen und ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>An zwei Tagen des MINT-EC-Camps absolvierten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Praktika unter Anleitung von Wissenschaftlern der Universit\u00e4t. Dabei konnten sie w\u00e4hlen zwischen den Projekten Stahlverarbeitung und Elektrolyse. W\u00e4hrend die eine Projektgruppe die Prozesskette von der Herstellung von Roheisen bis hin zur fertigen Fahrzeugfeder verfolgte, analysiert edie zweite Gruppe Methoden und Verfahren der Abscheidung von Metallen aus gel\u00f6sten Zust\u00e4nden mittels der Elektrolyse. Neben dem wissenschaftlichen Arbeiten und Studienoptionen in den beiden Bereichen, lernten die MINT-Begeisterten ebenfalls die Anwendung der jeweiligen Methoden in der Industrie kennen. Die Projektgruppen besuchten die Unternehmen Scherdel Marienberg GmbH, in der u.a. Fahrzeugfedern produziert werden und die Saxonia Galvanik GmbH in Halsbr\u00fccke, die spezielle Beschichtungen f\u00fcr die Automobil- und Elektroindustrie entwickelt.<\/p>\n<p>Ein besonderes Angebot der TU Bergakademie Freiberg ist das Racetech-Racing Team, eine Gruppe von 45 Studierenden der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, die innerhalb eines Jahres einen Elektro-Rennwagen konstruiert und damit in der Formula Student antritt. Die Formula Student ist ein\u00a0 internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierendenteams aus der ganzen Welt mit selbst konstruierten und gefertigten Rennwagen gegeneinander antreten. Die MINT-EC-Sch\u00fclerinnen und -Sch\u00fcler trafen die Mitglieder des Racetech-Racing-Teams und hatten die M\u00f6glichkeit, ihnen Fragen zu ihrem aktuellen Rennwagen, dem RT 10, sowie allgemein zu den Studieng\u00e4ngen der TU Bergakademie Freiberg zu stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2013\u0093 das ist der Leitspruch der Stadt Freiberg. Er macht den Wandel der Stadt vom Bergbau hin zum Hightech-Standort deutlich. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, darunter von der GAG Jonathan Ponfick aus Jahrgang 11, kamen f\u00fcr vier Tage in die Universit\u00e4tsstadt im Erzgebirge, um die Welt der Werkstoffe zu erkunden. 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