{"id":5862,"date":"2016-06-12T13:16:46","date_gmt":"2016-06-12T11:16:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de?p=5862"},"modified":"2016-06-12T13:16:46","modified_gmt":"2016-06-12T11:16:46","slug":"gag-schueler-in-st-petersburg-russland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gymnasium-gag.de\/?p=5862","title":{"rendered":"GAG-Sch\u00fcler in St. Petersburg, Russland"},"content":{"rendered":"<p>Vom 18.03.16 bis zum 25.03.16 waren vier Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der GAG in St. Petersburg in Russland f\u00fcr die Teilnahme an der 20. Saint Petersburg International Model United Nations.<\/p>\n<p>Wir nehmen bereits seit mehreren Jahren an der OLMUN AG der GAG teil und haben bereits viele Erfahrungen mit Simulationen von Sitzungen der Vereinten Nationen gemacht. Durch eigene Initiative haben wir uns internationale MUNs herausgesucht und daraufhin selbstst\u00e4ndig eine Reise nach Russland geplant.<\/p>\n<p>Mit Unterst\u00fctzung der Veranstalter, dem Gymnasium 157, wurden wir in Gastfamilien aufgenommen und die Woche \u00fcber betreut. Diese haben sich aufopfernd um uns gek\u00fcmmert und uns die russische Kultur in einer subjektiven Sichtweise nahegebracht. So gab es zum Beispiel traditionelles Essen von der Gastmutter selbst zubereitet zum Abendessen. Wir sind besonders davon begeistert gewesen, dass uns die Sch\u00fcler freiwillig die Stadt, ihre gr\u00f6\u00dften Sehensw\u00fcrdigkeiten und Geheimtipps, gezeigt haben. Bereits am ersten Tag haben wir die bekannte Kirche mit den Zwiebelt\u00fcrmen gesehen, die \u201eChurch oft he Savior on Spilled Blood\u201c und das Denkmal von dem Gr\u00fcnder der Stadt, Peter dem Gro\u00dfen. In einer Nebenstra\u00dfe haben sie uns eine metallene Katze, die auf einer Halterung befestigt in einer Hausecke sitzt, gezeigt. Wenn man ein Geldst\u00fcck auf diese Plattform wirft und es liegen bleibt, so wird man an diesem Tag Gl\u00fcck haben. Die Wurfversuche waren, zum Vorteil f\u00fcr uns, unbegrenzt.Wir haben w\u00e4hrend unserer Reise zwei Museen besucht. An unserem letzten Tag waren wir in der Eremitage, einem der gr\u00f6\u00dften Kunstmuseen der Welt. Besonders haben wir ihre Hilfe bei dem Verkehrssystem gebraucht, denn gef\u00fchlt an jeder Bushaltestelle fuhr jede Busnummer. Ohne sie w\u00e4ren wir verloren gewesen, weil keiner von uns russisch spricht oder kyrillisch lesen kann und daher alle Pl\u00e4ne der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel f\u00fcr uns sehr verwirrend waren.<\/p>\n<p>Auf der MUN selbst waren die Highlights f\u00fcr uns die Er\u00f6ffnungszeremonie und die Abschlusszeremonie. Die \u201eOpening\u201c fand im Mariinsky Palace statt, einem gro\u00dfen und imposanten Palast im Zentrum der Stadt. Alle Delegationen durften ihre Er\u00f6ffnungsreden vorne an einem gro\u00dfen Rednerpult halten. Zwischendrin gab es einen Chor der auftrat, eine S\u00e4ngerin die ein Lied vortrug und es wurden Reden von Ehemaligen Teilnehmern und wichtiger Veranstalter der MUN gehalten.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich lief die \u201eClosing\u201c ab, bei der es abschlie\u00dfende Worte aller Vorsitzenden verbunden mit einer jeweiligen Pr\u00e4sentation ihrer Ergebnisse der Sitzungen gab, eine Tanzgruppe klassische russische T\u00e4nze darbot und Zertifikate an die besten Delegierten der jeweiligen Komitees verliehen wurden. Bereits am Anfang wurde die Internationalit\u00e4t der MUN deutlich, bei einer Flaggenshow, bei der alle teilnehmenden Nationalit\u00e4ten vertreten waren und bei Gespr\u00e4chen mit direkten Sitznachbarn. Bei den Komiteesitzungen der n\u00e4chsten Tage wurden bei den Debatten, beim gemeinsamen Mittagessen und in privaten Gespr\u00e4chen so Kontakte gekn\u00fcpft. Der Kontakt zu unseren Freunden, die wir auf der MUN kennen gelernt haben, besteht noch immer und ein R\u00fcckbesuch einer Freundin zur OLMUN ist bereits geplant. Auch unsererseits ist der Wunsch nach einer weiteren Reise nach St. Petersburg und der Teilnahme an einer SPIMUN vorhanden.<\/p>\n<h2>Was ist eine MUN?<\/h2>\n<p>MUN steht f\u00fcr \u201eModel United Nations\u201c, was ungef\u00e4hr bedeutet \u201eNachahmen der Vereinten Nationen\u201c. Das Konzept hinter dem Namen ist, dass Sch\u00fcler oder Studenten sich zu einer Konferenz zusammenfinden, wo sie sich in die Rolle eines Delegierten begeben und im Rahmen einer Sitzung \u00fcber verschiedene Themen und Probleme debattieren und L\u00f6sungen ausarbeiten. Es gibt, genau wie bei dem Vorbild, nach Fachbereichen aufgeteilte Komitees, zum Beispiel zum Thema Umwelt oder Menschenrechte. Die L\u00f6sungen, beziehungsweise L\u00f6sungsans\u00e4tze, die erarbeitet werden sollen, hei\u00dfen Resolutionen.<br \/>\nEine MUN besteht aber nicht nur aus der Konferenz selbst, sondern auch aus einer Menge Vorbereitung. Man muss Informationen \u00fcber das Land, das man vertreten soll, recherchieren und die Position zu verschiedenen politischen Themen herausarbeiten.<br \/>\nBei solch einer Konferenz erlangt und verbessert man unterschiedliche Kompetenzen, wie zum Beispiel das (freie) Sprechen vor gro\u00dfen Gruppen, das Auseinandersetzen mit schwierigen Konflikten, das \u00dcberreden oder das Verhandeln mit anderen Parteien, \u201eBusiness-Englisch\u201c und ganz nebenbei kn\u00fcpft man noch internationale Kontakte und Freundschaften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 18.03.16 bis zum 25.03.16 waren vier Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen der GAG in St. Petersburg in Russland f\u00fcr die Teilnahme an der 20. Saint Petersburg International Model United Nations. 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