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Die XV. „Anton geht UN“ 2026 – komplexe Fragen erfordern eine umfassende Zusammenarbeit

Etwa 45 Millionen Menschen befanden sich im Jahr 2024 allein aufgrund von Naturkatastrophen auf der Flucht. Dabei ist der Status dieser Menschen als Vertriebene bis heute nicht geregelt, da „klimawandelbedingte Flucht“ bis heute weder definiert noch anderweitig geregelt ist.

Dies nahmen fast 50 Schülerinnen und Schüler unserer Schule und, zum ersten Mal, der benachbarten Helene-Lange-Schule, zum Anlass, sich Fragen der „klimabedingten Migration“ zu stellen. Zum nun 15. Mal fand am 23./24. Januar 2026 die „Anton geht UN“ statt – eine Simulation der Vereinten Nationen, bei der die Schülerinnen und Schüler die Rolle von UN-Delegierten eines Landes übernehmen und über ein vorgegebenes aktuelles politisches Thema diskutieren.

Nach einer feierlichen Eröffnungszeremonie am Freitag stellten die Delegierten zunächst ihre eigene Position bzw. die ihres jeweiligen Landes vor. Im Anschluss wurde analysiert und diskutiert mit dem Ziel, am Ende eine Resolution zu formulieren, mit der alle Länder einverstanden sind. Eine große Herausforderung, was daran zu erkennen ist, dass nur eine der beiden eingebrachten Resolutionen letztlich mehrheitsfähig war.

Doch es wurde nicht nur debattiert: Am Freitag fand zum Abschluss des Tages ein gemeinsames Pizzaessen statt und immer wieder wurden in Form von kleinen “Punishments” Regelverstöße bestraft, sodass es trotz des ernsten Themas Gelegenheiten zum Lachen und lockeren Austausch zwischen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gab.

Ein großer Dank gilt der AG “Anton geht UN/OLMUN”, die die Veranstaltung unter dem Vorsitz von Sören Meyer, Paco Hase, Josefine Steinkühler und Shoshana Herrmann organisiert hat, sowie den betreuenden Lehrkräften Herrn Wolbers und Herrn Spremberg von der GAG und Frau Schlalos von der HLS!

Foto/Text: S. Wolbers
25.01.2026

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