GAG-Schüler arbeiten in internationalem MINT-Projekt mit Schülern aus Großbritannien und den Niederlanden
Seit Sonntag, dem 20.11.2016 sind 17 englische und niederländische Schüler aus den Partnerschulen in Maidstone (GB) und Groningen (NL) an der Graf-Anton-Günther-Schule zu Besuch, um miteinander zu arbeiten. Es ist das erste von vier Treffen, die Teil des von der Europäischen Union geförderten Projekts „Engineering the European Town of the Future“ sind.
In enger Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und anderen Bildungseinrichtungen entwickeln die Neuntklässler Konzepte und praktische Modelle, um nachhaltige Lösungen für die Probleme der Stadt der Zukunft zu entwickeln. Das erste Halbjahr dieses zweijährigen Projekts, das im September gestartet ist, leitet die Graf-Anton-Günther Schule. Zusammen mit ihren Lehrern Jens Kreker und Günter Bernert arbeiten die engagierten Schüler an Konzepten für den Bereich „Energie“.
„Oldenburg ist ein Zentrum für regenerative Energien in Forschung und Umsetzung in der Praxis. Unternehmen, Universitäten und Institute arbeiten seit Jahren daran, diese Region führend in Bezug auf die Energiewende aufzustellen“, sagt der fachliche Koordinator Jens Kreker, „Da lag es nahe, dass wir unsere Schüler*innen zu Experten für Energie machen, die dieses Wissen dann weitergeben.“
Heute sind alle Schüler bei der EWE im Zentrum für Aus- und Weiterbildung zu Gast. Sie informieren sich über das nationale Stromnetz in Deutschland, arbeiten in Gruppen zum aktuellen Problem der effektiven Stromspeicherung. Einen ganz realitätsnahen Abschluss erhält der Tag durch die Besichtigung der größten deutschen gebäudeintegrierten Photovoltaik-Anlage im Weserstadion Bremen.
„Die Aktivitäten sind sehr interessant – toll, dass wir nicht nur in der Schule arbeiten, sondern einen Einblick in verschiedene Berufe des Energiesektors erhalten………“, sagt die 14-jährige Iza aus den Niederlanden begeistert. Und die Projektleiterin Dr. Silke Schünemann fügt hinzu: „Wir haben das Projekt bewusst so entworfen, dass wir in enger Kooperation mit Instituten und Wirtschaftsunternehmen arbeiten, um den Horizont von Schule zu erweitern und Berufsperspektiven für unsere Schüler in den Blick zu nehmen.“
Auch privat sind sich die Schüler nähergekommen – man staunt über die Frühstücksgewohnheiten der Deutschen und über den frühen Schulbeginn.
Im März 2017 geht es dann nach Großbritannien – in Maidstone nahe bei London ist der Sitz der englische Partnerschule Valley Park, die gemeinsam mit den Schüler*innen und dem Partner-Unternehmen „Toyota“ ein Auto der Zukunft entwerfen will.




